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Große Erwartungen

Und man wurde enttäuscht. „Bei dem Fotografen gehe ich nie wieder hin. Ich sehe schrecklich aus auf den Bildern. Warum macht er das Bild so dunkel? Guck mal.“ Diese oder ähnliche Aussagen habt ihr bestimmt mal gehört im Bekannten / Freundeskreis oder selber schon mal ausgesprochen. Nur wie entsteht diese Enttäuschung?

Am einfachsten ausgedrückt fehlt es an Kommunikation und Zeit. Es ist natürlich nicht alltäglich für jeden Menschen sich fotografieren zu lassen. Man macht in der Regel Fotos bei einem Fotografen für seinen Ausweis oder für eine Bewerbung / seinen Xing Account. Beim Ausweis darf man keine Miene verziehen, bei der Bewerbungsmappe ist ein leichtes Lächeln erlaubt. Siehe nicht typisches Fotos:


Die Freiheiten eines Fotografen

Themen wie Päarchenbilder, Familien- oder Hochzeitsfotos, Aktfotografie, Berufsportraits etc. sind natürlich etwas besonders und nicht alltäglich. Genau aus diesem Grund sollten sie auch perfekt werden.

Ich musste meine Planung für ein Shooting optimieren und lernen mich noch stärker mit den Kundenwünschen zu beschäftigen. Ich selber habe erlebt, dass ein Kunde enttäuscht war von seinem Shooting, weil ich einige Punkte nicht vorher geklärt habe und er seine Wünsche auch nicht ausgesprochen hatte. Somit fehlten nun einige Wunschbilder, die für ihn wichtig waren. So etwas enttäuscht natürlich auch mich und ich musste lernen mit negativen Feedback zurecht zu kommen. Ich kann es nur beim nächsten Mal besser machen.

Ich dachte am Anfang als Berufsfotograf auch sehr kompliziert. Ich fragte nach Bildstilen an denen ich das Portrait orientieren konnte oder ob das Licht hart sein solle. Natürlich entsteht dadurch eine Überforderung auf beiden Seiten und alle Beteiligten sind unglücklich.

Also wie lässt sich dies vermeiden?

Gut, ich habe die Antwort mit Kommunikation schon vorweg genommen, aber wie erkläre ich ein Bild das nur in meinem Kopf existiert und ich gerne haben möchte?

Hier gibt es zwei einfache Tipps. Sowohl für Fotografen als auch für Kunden.

Man sucht sich ein ähnliches Bild im Netz oder auf der Seite von der Website des Fotografen aus. Dann sagt man wie bei Harry und Sally: „Ich will das gleiche das sie hatte.“

Für ein individuelleres Bild sollte man, aber das gewünschte Bild mit Emotionen beschreiben. Die Grundemotionen sind Glück, Trauer, Ekel, Wut, Angst oder Überraschung mit vielen Abstufungen.

Emotionen

Hier ein Beispiel für Päarchen Fotos. Beide Bilder drücken Liebe und Glück aus, jedoch auf eine sehr unterschiedliche Art. Nun ist man zwangsläufig enttäuscht, wenn man Bild B erwartet hat und Bild A erhält. oder umgekehrt.

amüsiert und friedlich

sensibel und vertraut

Wenn man das Gefühl des gewünschten Bildes umschreibt kann man sehr einfach die weiteren Vorgaben planen wie:


Bildthema Kleidung und Make Up

Ort / Location Termin Wetter Hausrecht Ausrüstung Lichtsetzung / Lichtstimmung / Lichtfarbe Kundenanzahl Dauer Tageszeit Alternativ Termin Aktuelle Veranstaltungen in der Umgebung Bildbearbeitungsaufwand Helfer Moodboard Bildanzahl Nutzungsrecht

Wie ich ein ein Shooting plane seht ihr im nächsten Beitrag.

Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit und freue mich auf Feedback. Schreibt mir einfach eine Email unter waeschbaer@gmail.com oder schaut mal auf www.instagram.com/waeschbaer_portraits.



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